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Die Kunst der Fotoentwicklung

In Zeiten von Digitalkameras und Smartphone werden Fotos kaum noch entwickelt. Wie spannend das Abziehen von Bildern aber sein kann, haben sieben Schüler und Schülerinnen aus Coburg nun bei einem Workshop am Campus Design erlebt.

 Es ist gar nicht so leicht, ein Bild zu entwickeln. Sorgfalt, Konzentration und Geduld waren gefragt, damit aus dem empfindlichen Negativ am Ende ein ordentliches Foto wird. Angeleitet von Studierenden aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign und von Dozent Thomas Langhanki, lernten die Schüler*innen alle Schritte des Belichtens kennen. Was ist ein Vergrößerer? Welche Flüssigkeiten braucht man und wie lange darf das Negativ darin liegen? „Am Anfang sah es manchmal viel zu dunkel aus“, erzählt ein Schüler. „Im normalen Licht war dann aber alles gut.“

Kreativität und Experimentierfreudigkeit waren auch in der zweiten Aufgabenstellung gefragt. Jetzt konnten die Schüler*innen Gegenstände auf das Fotopapier legten, bevor der Vergrößerer es belichtete. So entstanden Abzüge ohne abgestufte Grauwerte. Dort wo etwas lag, blieb das Fotopapier weiß und umgekehrt.

Inspiration und Hilfe gab es von den Studierenden. Gemeinsam mit den Schüler*innen sammelten sie verschiedene Gegenstände, um daraus kreative Bilder zu schaffen. Aus dem Kabel eines Smartphone-Kopfhörers konnte zum Beispiel ein Herz auf dem Fotopapier entstehen. Das Fazit der Schüler*innen: „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Am liebsten hätten wir noch selber fotografiert.“

Der Workshop „Schwarzweiß ist Farbe genug“ war ein Angebot des Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten bieten dort regelmäßig Veranstaltungen für Schüler*innen ab der 10. Jahrgangsstufe an.

 

 


SFZ Workshop Sensoren am 25.07.2017

Sensoren befinden sich überall im Alltag. Denken wir nur an Regensensoren im Auto, Rauchmelder oder Bewegungsmelder. In dem Workshop hatten die Teilnehmer zunächst die Funktionsweise von Sensoren ganz allgemein vermittelt bekommen bevor sie mit der Software LabView einen Getränkeautomaten selbst programmieren konnten.

Ziel des Workshops war es, ein einfaches Beispiel einer Automatisierung zu zeigen und dadurch moderne Technik erlebbar zu machen.

Die Aufgabe für die Teilnehmer bestand darin mit Hilfe einer kleinen Aquariumspumpe ein Glas mit Wasser auf Knopfdruck zu füllen, ohne dass dieses überlief. Die Pumpe sollte auch dann automatisch stoppen, wenn man das Glas verfrüht wegnahm.

Der Füllstand des Glases wurde dabei über einen Drucksensor gemessen. Dieses Signal wiederum wurde über ein kleines handliches Datenerfassungsgerät (myDAQ) in den Rechner eingelesen. Das Programm, das die Pumpe mit Hilfe eines Relais steuert, durften die Schülerinnen und Schüler mit den graphischen Elementen von LabVIEW selbst schreiben

Die Schüler und Schülerinnen arbeiteten ähnlich wie echte Wissenschaftler und Ingenieure zusammen und lösten durch kreative Ansätze die Aufgabenstellung.


SFZ Workshop: Brückenbauen – leicht gemacht am 06.07.2017

Frau Claudia Kleinschrodt vom Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD ermöglichte den drei Teilnehmern Einblicke in einzelne Schritte der Produktentwicklung. Anhand eines Kleinprojektes wurden ausgehend von einer gemeinsamen Aufgabenstellung verschiedene Konzepte entwickelt und ausgearbeitet. Diese Entwürfe wurden einer virtuellen Festigkeitsanalyse unterzogen, welche die Schülerinnen und Schüler selbst durchführten. Hierzu erlernten sie den Umgang mit der Finite-Elemente-App Z88Mobile. Der virtuell erprobte Aufbau wurde anschließend mit einfachen Bauteilen real umgesetzt. Vor dem praktischen Teil zeigte der Student Tobias Dutschke anhand einer Powerpoint die umfangreichen Studiermöglichkeiten im Bereich Ingenieurwissenschaften an der Universität Bayreuth und die Erwartungen an einen Ingenieur.

Zum Abschluss bekamen die Teilnehmer noch eine exklusive Führung durch den Lehrstuhl und durften die Arbeiten am neuen Rennwagen vom Elefant Racing bestaunen.


SFZ – Workshop: Chemie zum Anbeißen

Allein die Bezeichnung des Workshops machte Appetit und die Teilnehmer wurden nicht enttäuscht. Die Herstellung von Frischkäse, Sauerkraut und Softeis in den verschiedensten Farb- und Geschmacksvarianten stand im Fokus des Freitagnachmittages. Es wurden Untersuchungen zu den Inhaltsstoffen von Milch durchgeführt und aus diversen Obst- und Gemüsesorten das Erbgut isoliert. Dreizehn hochmotivierte Schüler versammelten sich am heißesten Junitag 2017 auf dem Campus der Universität Bayreuth und wurden in ein zu Lebensmittelversuchen genutztes Labor geführt. Dort konnte nach Lust und Laune experimentiert und geforscht werden. Alles unter professioneller Anleitung von 5 Lehramtsstudenten und Frau Prof. Heike Feldhaar. Neben den Herstellungsprozessen von Lebensmitteln, erfuhren die Schüler die biochemischen und auch zum Teil physikalischen Grundlagen. Ein herzliches Dankeschön an Frau Prof. Heike Feldhaar und die Studenten Deborah Lingweiler, Jaqueline Bong, Sandra Schneider, Marie Rothascher und Nicolas Zöcklein für ihr außerordentliches Engagement.


29.-/30. September 2017: Die Sommerakademie des TAO – Schülerforschungszentrums Oberfranken 2017

Der 29. und 30. September 2017 stand an der Uni Bamberg ganz im Zeichen unserer Sommerakademie. Mit einer Mischung aus Präsentationen vergangener Workshops, einem Firmenbesuch bei der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co KG, einem  Vortrag und vielen Hands-on Experimenten zum Thema Energie und Energiewende richteten wir den Blick sowohl zurück aufs vergangene Schuljahr als auch in die Zukunft: Die meisten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen mit Inspirationen und Ideen zu neuen Forschungsfeldern nach Hause.

Den Auftakt bildete eine Präsentationsrunde - die Schülerinnen und Schüler stellten in kurzen Vorträgen einige Workshops aus dem vergangenen Schuljahr vor. Die Vielfalt der Themen, die Leistungen und  die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler beeindruckten die anwesenden Gäste, darunter die Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, der Ministerialrat Dieter Götzl und der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberfranken, Harald Vorleuter.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einem Kurzbesuch  bei der Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bamberg stand ein Besuch bei der Firma Brose Fahrzeugteile auf dem Programm. Am Produktionsstandort Hallstadt gab es neben einem Einblick in modernste Produktionsabläufe auch jede Menge Hands-on-Erfahrung in der Ausbildungswerkstatt der Firma. Ein stimmungsvoller Grillabend (es konnte  tatsächlich im Freien gefeiert werden, also war der Begriff "Sommerakademie" doch noch gerechtfertigt)  und eine Schulübernachtung rundeten den Freitag ab.

Am Samstag gab es dann noch - nach einem gemeinsamen Frühstück in der Schulmensa - einen Workshop zum Thema "Energie und Energiewende", organisiert von der Initiative Junger Forscherinnen und Forscher  e.V.. Nach einem  packenden Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler ausgiebig Gelegenheit, sich an vielen Experimentierstationen zum Thema auszuprobieren.

Herzlicher Dank geht an die Firmen und Institutionen, die die Sommerakademie durch ihre Unterstützung möglich gemacht haben: Dr. R. Pfleger GmbH, Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG und die Initiative Junger Forscherinnen und Forscher e.V..


31. Juli 2017: Reger Austausch am jährlichen Seminar des TAO-Graduiertenkollegs

Am 31. Juli fand im historischen Rahmen von Schloss Thurnau das jährliche Seminar des TAO-Graduiertenkollegs „Energieautarke Gebäude“ statt. Unter den 22 Teilnehmer der beteiligten Hochschulen Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof wurden die 12 Vorträge und die darin vorgestellten Forschungsansätze der Promovierenden intensiv diskutiert.  Durch diesen Austausch und der interdisziplinären Ausrichtung des Graduiertenkollegs ergaben sich erneut hilfreiche und weiterführende Anregungen. Gemeinsames Ziel der Arbeiten ist eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung von Gebäuden und Quartieren, wobei wirtschaftliche Aspekte nicht vernachlässigt werden. Die Vielfalt der Themenstellungen erstreckt sich von chemischen Konversionsprozessen, über elektrische Wandlungs- und Speicherkonzepte bis hin zur Wärme- und Kälteversorgung. Die präsentierten Fortschrittsberichte der Promovierenden zeigen erfreulicherweise, dass bereits zum Ende dieses Jahres mit der offiziellen Einreichung von mehreren Dissertationen gerechnet werden kann. Des Weiteren wächst das TAO-Graduiertenkolleg weiter und darf mit Herrn Käser und Herrn Günther zwei neue Promovenden begrüßen. Beide zeigten im Rahmen des Seminars erste Ergebnisse in den Themenfeldern Energieversorgung von Gebäuden mit hoher Versorgungssicherheit und nachhaltige Wassernutzung in privaten Haushalten. Zu guter Letzt wurde im Rahmen des Seminars die Koordination des TAO-Graduiertenkollegs von Herrn Dr.-Ing. Preißinger an Herrn Dr.-Ing. Heberle übertragen. Herr Preißinger übernimmt ab August die Professur für Energieeffizienz und die Leitung des Forschungszentrum Energie an der FH Vorarlberg in Österreich.  Herrn Preißinger sei an dieser Stelle für seine Mühen und sein Engagement in der Anlaufzeit des TAO-Graduiertenkollegs gedankt. 


20. Juli 2015: 1. TAO-Symposium unter dem Motto "Mobilität der Zukunft, Mobilität 2030" an der Universität Bayreuth

Am 20. Juli 2015 lud die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) zum Symposium „Mobilität der Zukunft, Mobilität 2030“, um vorzustellen und zu erklären, woran in den vergangenen Jahren gearbeitet wurde. Vorträge und Poster zeigten die Forschung der letzten Jahre an den beteiligten Universitäten und Hochschulen. Zudem stellten drei Doktoranden ihre Dissertationsvorhaben vor, um die kooperativen Promotionen zwischen Universität und Hochschule als Teil der Lehre von TAO zu präsentieren. Darüber hinaus erwartete die Teilnehmer eine Podiumsdiskussion, in welcher erörtert wurde, welchen Beitrag Universitäten und Hochschulen leisten können, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.


9. Juli 2015: Grundsteinlegung für das neue TAO-Gebäude der Universität Bayreuth

Am 9. Juli 2015 fand die feierliche Grundsteinlegung für das neue Gebäude der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) an der Universität Bayreuth statt. Das Gebäude mit einer Nutzfläche von ca. 5600 m² steht nach Fertigstellung dem „Zentrum für Materialwissenschaften und Werktstofftechnologie“ sowie dem „Zentrum für Energietechnik“ zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung und schafft so die notwendigen Voraussetzungen, um Forschung voranzutreiben und Studierenden die Möglichkeiten zur praktischen Arbeit zu geben.

Eröffnet wurde die Veranstaltung, zu welcher ca. 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geladen waren, von dem Präsidenten der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible, dem Bayerischen Staatsminister für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle sowie der Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth, Brigitte Merk-Erbe. Anwesend waren zudem der Regierungspräsident von Oberfranken Wilhelm Wenning und der stellvertretende Vorsitzende des staatlichen Bauamtes Christof Präg.