Source: FSG // Peters // Martzi // Schulz https://elefantracing.de

Freitag, 29. April 2022

09:00 - 10:30

Begrüßung durch Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg und Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg.

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig bei der Begrüßung.
Foto: Stefan Wladarsch

Einführung durch die Tagungsleitung, Prof. Dr. Christian Holtorf, Wissenschafts- und Kulturzentrum, Hochschule Coburg und 
Prof. Dr. Olaf Stieglitz, Institute for American Studies, Universität Leipzig

Christian Holtorf (Coburg)
Foto: Frank Wunderatsch
Olaf Stieglitz (Leipzig)
Foto: Frank Wunderatsch

Innovation im Motorsport: die oberfränkischen Hochschulteams. Gipfeltreffen der drei oberfränkischen Motorsport-Teams in der „Formula Student Germany“ (FSG)
Luca Eisentraut, Elefant-Racing Bayreuth, Leonie Altmann, CAT-Racing Coburg und Lea Schmidt, HofSpannung Motorsport Hof.
 

Franz Konstantin Fuss (Bayreuth) im Gespräch mit Luca Eisentraut vom Bayreuther Motorsportteam Elefant-Racing.
Foto: Frank Wunderatsch
Lea Schmidt vom Rennteam HofSpannung Motorsport erklärt Tagungsleiter Christian Holtorf (Coburg) ihren Rennwagen.
Foto: Frank Wunderatsch

10:30 - 12:00 Thematische Vertiefungen in Panels

Panel 1: Schlaue Sportausrüstung: Wie intelligent sind Wearables ?
    
Leitung: Dr. Sarah Haase, Wissenschafts- und Kulturzentrum, Hochschule Coburg

  • Prof. Dr. Richard Latzel, Studiengang Angewandte Sportwissenschaften, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, Hochschule Deggendorf,
    „Chancen und Grenzen von Wearables im Spitzensport am Beispiel Basketball“
    Technologie im Leistungssport nicht mehr wegzudenken: angefangen von „einfacher“ Funktechnologie (z.B. Motorsport) über Hawk-Eye (Tennis) und Video-Beweis im Fußball und diversen anderen Sportarten, bis hin zur unmittelbaren Spielzuganalyse und -anpassung während des Spiels (Tablets im American Football) sehr präsent.
    Zunehmend auch in der Sportberichtserstattung (Anzahl (nicht)erfolgreicher Pässe, Laufdistanzen, …)
    Aber in den letzten Jahren wurden immer öfter auch Genehmigungen zur Verwendung von Wearables iSv am Körper getragener Technologie erteilt – in Individualsportarten schon länger (bspw. Radsport), zunehmend eben auch in Mannschaftssportarten trotz (oder wegen) Körperkontakt
    Im Basketball werden derzeit v.a. Wearables zur Erfassung „interner“ physiologischer Daten (v.a. Herzfrequenz; z.B. FirstBeat) verwendet und (idealerweise) für das Belastungsmonitoring und die Trainingssteuerung eingesetzt; weniger weit verbreitet (da kosten- und betreuungsintensiver), jedoch ebenfalls zu empfehlen sind Möglichkeiten der Erfassung „externer“ Daten der erbrachten Leistung der Athlet:innen (z.B. Anzahl und Höhe der Sprünge, (Sprint)Distanzen, etc; z.B. Kinexon). Diese präzisieren die Interpretation der internal-physiologischen Daten
    Allerdings sollten Wearables (und andere Technologien) nicht unreflektiert eingesetzt werden, denn es gibt hier einige Hürden zu beachten. Sowohl diese Hürden, als auch die Funktionalität und die Einsatzmöglichkeiten von Wearables im Spitzensport werden am Beispiel Basketball im Vortrag behandelt.
     
  • Prof. Dr. René Peinl / Thomas Winkler, Institut für Informationssysteme, Hochschule Hof.
    „Smartwatches als Trainer im Breitensport? - Ein Beispiel aus dem Triathlon

 

Richard Latzel (Deggendorf)
Foto: Frank Wunderatsch
René Peinl (Hof)
Foto: Frank Wunderatsch

Panel 2: Moderne Sportarenen: ein Technikerlebnis
    
Leitung: Robert Schäfer, Initiative Stadtmuseum Coburg

  • Dr. Matthias Oloew, Unternehmenssprecher Berliner Bäder-Betriebe,
    „100 Jahre Chlorgas in Schwimmbädern - wie sieht die Zukunft aus?“
    Vor gut 100 Jahren wurde mit der indirekten Behandlung des Schwimmbeckenwassers mit Chlorgas der moderne Betrieb von Bädern in Deutschland wesentlich beeinflusst. Heute ist es Standard in über 70 Prozent der öffentlichen Bäder. Gegen Widerstände durchgesetzt hat dieses Verfahren maßgeblich Georg Ornstein, dessen Leistung und Schicksal nahezu unbekannt sind. Und heute steht das Chlorgas-Verfahren
    insgesamt auf dem Prüfstand. Welche Zukunft hat es?
     
  • Jörg Wilfer, Leiter Vertrieb Asien, Dietze & Schell Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Coburg
    „Vom Granulat zum Hightech-Sportrasen“
    Die Dietze+Schell Gruppe ist Weltmarktführer bei der Entwicklung und Herstellung von Spul-, Texturier-, Schneid-, und Extrusionsanlagen in den Anwendungsbereichen Glasfaser, Karbon, technische Garne und Bändchen, sowie Kunstrasen und Verpackungsband.
    Zur Herstellung von Kunstrasen bietet die Dietze+Schell Gruppe ein komplettes Anlagenpaket für die gesamte Prozesskette von der Extrusion über Wickeln bis zum Tuften mit innovativen Lösungen an.
     
  • Michael Schulz, 1. Vorsitzender Sportverband Coburg 1907 e.V. und Andreas Kücker, Manager Digital,  süc//dacor GmbH, Coburg
    „Der smarte Fußballplatz des SV Ketschendorf 1946 e.V. mit LoRaWAN“
    Der Rasenplatz ist wichtigstes „Sportgerät“ beim Fußball. Seine Pflege benötigt KnowHow und ist personal- und kostenintensiv. Mit Sensorik können den Greenkeepern wichtige Messwerte zur optimalen Präparation gegeben und damit die ressourcenschonende Bewässerung unterstützt werden. Auch automatisierte Steuerungsaufgaben in Kombination mit Beregnungsanlagen werden mit Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) drahtlos geregelt, entlasten das Personal und nutzen das Wasser bedarfsgerecht.
Matthias Oloew (Berlin)
Foto: Frank Wunderatsch
Michael Schulz (Coburg)
Foto: Frank Wunderatsch