Kooperative Lehre

Die Hochschulen der TAO realisieren bereits in verschiedenen Bereichen kooperative Lehrveranstaltungen. Darüber hinaus wurden an allen Hochschulen Lehrstühle im Rahmen von TAO besetzt, sodass das Angebot an Modulen, welche für die Partnerhochschulen von besonderem Interesse sind und sich dezidiert mit TAO-Themen beschäftigen, für die Studierenden attraktiv ist.

Seit 2012 erlaubt das Bamberger Modell des Modulstudiums der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) das Absolvieren einzelner Module und den Erwerb von Creditpoints für Studierende der Partnerhochschulen.

Zum Wintersemester 2015/2016 ist außerdem der Masterstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ (Bayreuth) mit der konkreten Austauschvereinbarung zur gegenseitigen Einbindung externer Lehrexpertisen zwischen der Universität Bayreuth und der Hochschule Coburg gestartet. Welche Nahrungsmittel sind gesund und warum? Wie können ausreichende Mengen qualitativ hochwertiger Nahrung nachhaltig produziert werden? Dies sind Fragen, die Studierende im Rahmen des Studiengangs Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften beschäftigen. Es werden somit Inhalte aus dem Lebensmittel- und Verbraucherrecht, der Biologie, Ökologie und Biochemie von Nahrungsmitteln, sowie der Gesundheitsökonomie, der Betriebswirtschaft und der Sportwissenschaft vereint.

Ein weiterer Masterstudiengang, „International Software Systems Science“ an der Universität Bamberg, hat ebenfalls die Arbeit aufgenommen und stärkt die Internationalität der TAO-Zusammenarbeit in der Lehre nachhaltig, nicht zuletzt weil der Studiengang vollständig in englischer Sprache durchgeführt wird, sowie Möglichkeit zu Auslandssemester und Auslandspraktikum bietet. Der Studiengang vermittelt spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten für die Planung, Entwicklung, Implementierung, Analyse und Validierung komplexer örtlich verteilter und vernetzter Softwaresysteme, welche schon heute, aber in noch größerem Maße in Zukunft die IT-Landschaft bestimmen werden.

Ebenfalls auf Initiative der TAO-Hochschulen Bamberg und Coburg wurde im Bereich der Digital Humanities der Studiengang Digital Technologies in Heritage Conversation geschaffen. Mit etwa drei Millionen Euro gefördert, vertieft das Projekt die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen und zeigt, dass die im Rahmen von TAO entstandene Zusammenarbeit zu neuen, auch national und übernational sichtbaren Angeboten führt. Der Studiengang wird mit zwei Professuren in Coburg, einem Lehrstuhl in Bamberg  sowie zusätzlichen Ressourcen für die Angewandte Informatik für fünf Jahre gefördert und danach in den Regelbetrieb beider Hochschulen übernommen. Voraussichtlich zum Wintersemester 2017/2018 wird der Studiengang erstmals neue Studierende aufnehmen.

Aus der gemeinsamen Forschungsinitiative der Hochschule Coburg und der Universität Bamberg im Bereich Mobile Systeme und Sensortechnik hat sich die Möglichkeit zu gemeinsamen Projekten Coburger und Bamberger Studierender ergeben, welche mittlerweile auch zu interdisziplinären Lehrangeboten führen.

Studierende des Bereichs Bioanalytik der Hochschulen Coburg und Hof haben die Möglichkeit ein Semesterpraktikum am Lehrstuhl für Biomaterialien bei Prof. Dr. Thomas Scheibel (Bayreuth) zu absolvieren.