An den Haaren herbeigezogen – Neue Fasern für eine bessere Zukunft

Am Mittwoch, den 11.04.2018 bekamen wir an einer Außenstelle der Uni Bayreuth einen spannenden Einblick in die Forschung nach „Neuen Materialien“. Unter dem Motto „An den Haaren herbeigezogen – Neue Fasern für eine bessere Zukunft“ analysierten wir nach einer kurzen Führung durch den Lehrstuhl unsere eigenen Haare, maßen deren Zugfestigkeit und stellten natürlich auch gegenseitig Prognosen auf, welcher von uns nun die strapazierfähigsten Haare hat. Außerdem hatten wir die (einmalige) Möglichkeit, unsere Haare mit einer mehr als 100.000-fachen Vergrößerung unter einem Rasterelektronenmikroskop (REM) zu betrachten. Hierbei verglichen wir die Oberfläche der Haare auch mit der von Keramikfasern. Materialien und deren Beschaffenheit im Nanometerbereich anzuschauen fand ich sehr faszinierend. Dabei fanden wir auch heraus, wer denn nun die saubersten Haare von uns hatte… Den Workshop kann man auf jeden Fall weiterempfehlen, da man hautnah an der heutigen Forschung nach beispielsweise noch besseren Materialien für die Autoproduktion dran war und sehr interessante Einblicke gewinnen konnte. (Benedikt Deinzer) Der WS "An den Haaren herbeigezogen" hat mir sehr gut gefallen, man hat viel Lehrreiches erfahren und einen guten Überblick über die Technik und Geräte bekommen, die zur Herstellung künstlicher Fasern notwendig sind. Ein erwähnenswertes Beispiel war unter anderem das Elektronenmikroskop, wo wir alle gut die Fähigkeiten beobachten konnten. Außerdem war die praktische Arbeit ziemlich interessant und auch spaßig, da wir ja selber mit einbezogen wurden, indem wir unsere eigenen Haare ausgetestet haben. Was ich ziemlich gut auch in Erinnerung behalten kann, ist das Gemeinschaft in diesem WS gestärkt wurde, durch gemeinsames Arbeiten, sehr netten Dozenten (so nenne ich sie jetzt Mal) und einen zusätzlichen Spaß durch unernste Haarsauberkeitskontests, die alle wiederum mit der Wissenschaft verbunden werden könnten. (Paul Keppner) Der Workshop „Neue Fasern“ handelte, wie der Name schon sagt über Fasern, die man in der Zukunft nutzen kann, um viele Sachen zu verbessern. Zum Beispiel Bremsscheiben, welche in jedem normalen Auto sind. Normalerweise werden diese meistens aus Stahl gefertigt. Doch eine andere Möglichkeit ist Keramik. Durch den Workshop war es uns möglich ein Elektronenmikroskop mal live, zwar nicht in Farbe, sondern in schwarz weiß :). Jedenfalls wurde uns viel von dem Labor und den ganzen Geräten gezeigt. Außerdem war es interessant seine eigenen Haare zu untersuchen und auch zu prüfen wie reißfest sie sind. (Fabian Brüggemann)

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